Die tierische Sexualität im Menschen

Rein sexuell gesehen sind Menschen ja doch nur Tiere. Wirklich. Es ist fast ekelig mit anzusehen, wie er um die Gunst des Gegenübers wirbt. Ob halbnackt oder urkomisch (Hahaha… haha. Ehm. Ha!). Und wenn er ihn hat, wird er abgeschlabbert bis zum geht nicht mehr. Das sind die jungen Jahre der flutenden Hormone. Im Schwimmbad, in der Schule, in der Kirche auf der Beerdigung der Oma. Überall. Also… jetzt nicht die Oma. Schon klar.

Da kommt das tierische durch. Es wird geschlabbert, als wenn man sich von der anderen Person ernährt. Ein Hund würde das auch so machen. Ein Hund. Bin ich froh, dass ich so nicht bin. Ich bin ja so froh. Man, bin ich froh. Ihr glaubt mir gar nicht, wie froh ich bin. Ich… ich… bis dann. Schnauf.

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Spendenmöglichkeit, in eurem Auftrag. (Pay-Pal)

Immer wieder fragt man mich bei Twitter, ob ich nicht Flattr oder Paypal hätte,
immer wieder musste ich verneinen.
Aber jetzt, hochaktuell und aus den Staaten angereist, der PayPal-Button!

Ich bitte euch, nur etwas zu spenden, wenn ihr wirklich der Meinung seid, meine Arbeit auf Twitter, Youtube oder in schriftlicher Form sollte vergütet werden. Wenn ihr dies tut, dann hui. Danke! 🙂

(Der Button geht leider nicht, also hier, ein Link 😉 Glaubt einfach, es sei ein Button. Nutzt die Fantasie, Leute.)

(Der Link geht auch nicht, darum hier die Mailadresse, etwas komplizierter, aber… ihr wolltet es ja. Eure Sache. Pföh. Im neuen Blog wird es dann einen Button geben! Versprochen!)

harriexi-paypal@yahoo.de

Suizid. – Ein Gedicht.

Das Leben ist ja auch so trist,
weil du darin gefangen bist,
drum sei nicht dumm und nimm dein Leben,
es soll doch schön’res geben.

Schau nur da, ein Schmetterling,
ist das nicht ein schönes Ding?
Wunderschöne Wiesenfelder,
Berge, Täler und die Wälder.

Sieh nur hier die Frucht aus Leben,
kann es denn noch schön’res geben?
Frisch und unschuldig liegt es da,
ist es dir nun noch nicht klar?

Ach komm, nun sei doch nicht so dumm,
bring dich doch nicht einfach um,
da ist bestimmt Festland in Sicht,
bring dich nicht um, tu es nicht.

Unter all den vielen Hieben,
gibt es doch welche, die dich lieben,
dich doch ehren und begehren
und sich mit dir gar ernähren.

Nun hängt er da, der liebe Strick,
ab mit ihm, ums Genick,
lange willst du auch nicht hängen,
willst bald liegen bei Kirchenklängen.

Menschen sollen um dich weinen,
sollen alle hier erscheinen,
voll ja soll die Kirche sein,
alle sollen um dich wein’.

Ist das nicht ein bisschen schad?
Ist das Leben denn so fad?
Menschen lieben dich auch ohne Tod.
Kommen, helfen bist du in Not.

Frag sie nur einmal darum,
bieg dich ja nicht immer krumm,
gib ruhig zu, wie dir es geht,
es ist nämlich nie zu spät.

Schau nur da, ein Schmetterling,
das ist doch ein schönes Ding.

Tempus sind keine Taschentücher – Langeweile

Es ist eine Frage der Zeit. Alles irgendwie. Nimmt man nur einmal jenen Zeitraum, den man hat, um sich für die Schule oder Arbeitsplatz fertig zu machen. Man kann mir keine Person nennen, bei der dieser Zeitraum immer mit der benötigten Zeit übereinstimmte. Und für die, bei denen es so war, ihr seid keine vollwertigen Menschen, euch fehlt etwas. Weiter am Tag ist die Zeit entweder zu langsam oder zu schnell, man kennt das ja, verliert man die Uhr aus dem Blickwinkel, rennt sie davon. Sucht man nach einem Täter, so wird man keinen finden. Die Heinzelmännchen können sich eben unsichtbar machen. Das ist Wissenschaft.

Mir ist auch häufig langweilig. Sehr langweilig. Dann will ich einfach nicht oder kann einfach nicht. Schon gesundheitlich gesehen. Ah, diese mitleidigen Blicke muss man doch herausfordern. Ich bin urfaul. Mehr als das, ich bin… Dingens. Es gibt keine Steigerung, zu der ich derzeit fähig bin. Ich bin eben faul, nein warte, ich warte! Ich warte auf den Bus. Hier in der Schule kann man fast keine Internetseiten besuchen und Dinge, die ich vorbereitet hatte, gehen nicht. Deprimierend. Finger und Arme sind schlapp. Müde. Unterzuckert. Ich leide, Kinners. Wieso fährt der Bus so selten? Schadensersatzklagen. Warum lässt die Schule einen so ohne Unterricht zur Schule kommen? Tja! Wenigstens die Beerdigung dürfen sie zahlen. Wenigstens das. Meine Beerdigung!

Ich verabschiede mich, in 20 Minuten kommt er, der Bus. Zu Hause darf ich dann ein Video noch einmal hochladen. Dieses doofe Youtube kann mich mal. Ich bin geil drauf, Verdammter. Krich’n Hals. Wie dem auch sei, ich hab schulfrei.

Heimatliebe

Der Norden sei einfach platt und damit meine man keine sprachlichen Auffälligkeiten, attackieren manche Menschen meine Heimat. Natürlich, sie haben Recht, allein schon geografisch ist es platter als zum Beispiel im Gebirge. Ja, auch die Menschen sind nicht so offen und eher typisch platt, aber die übertragbaren Krankheiten beim „Bussi, bussi“-geben sind auch nicht zu unterschätzen. Wir sind eben vorsichtig, was unsere Mitmenschen angeht. Es sei nichts los, stechen sie nach, als ob sie uns nicht schon blutig genug sähen. „Oh, wie schön ist Panama!“, sogar die Literatur weiß, dass die Liebe der Heimat gegenüber, die Liebe der Ferne überwiegt. Zumal hier nicht nichts los ist. Es ist nur anders los und manchmal eher festgebunden.

Also schweigt, ihr… Leute ihr. Ihr Menschen voller Kritik.

Es gibt hier so einiges. So… einiges. Moorleichen! Und Seeleute! Und wenn man Fahrrad fährt braucht man nicht so Berge rauf strampeln, jaha! Und… und… ach. Ihr seid so festgefroren, ihr wollt das eh nicht hören.

Hast du keine and’ren Hobbys?!

Doch, hab ich. Ich mache manchmal Videos. Nun sinkt das Niveau des Blogs noch weiter und keiner liest mehr die Pulitzer-verdächtigen Werke. Hach. Schweres Leben.

Neben „Frage-Videos“ für Maybrit Illner, z.B. (Ich war schon zweimal im ZDF damit zu sehen, sehr amüsant, sucht mich ruhig bei youtube), erschaffe ich irgendwelche… möglichen Unmöglichkeiten in Form von humorvollen oder auch nicht, je nach Ansicht des Betrachters… ach. Ich habe oft Langeweile und plauder in die Kamera. Wenn es sein muss auch im Frauen-Dress. Sehr chic.

Ich habe den Link zum Video entfernt. Stattdessen dürft ihr meinen Kanal als solches bewundern. Worte des Dankes sind in den Kommentaren gut platziert ;-). Also. Ja. Ich vloge nun auch öfter, laberi, labero, laberiao. Viel Spaß!

Mein Kanal, exorcisethefreak, klick!

Feucht, nackt, schlafend – das alljährliche Bad.

Badet man einmal, so sieht man meist viel nackte Haut. In vielen Fällen gar die eigene. So kann Frau ihre Cellulitis bewundern und Mann kann… Mann badet ja meist sowieso angeblich nicht. Ich schon. Ich bewundere meine imaginäre Cellulitis und schlafe, bis das Wasser kalt ist und die Uhr komischer Weise schneller voran gegangen ist, als sie es sonst zu tun pflegt. Wenn andere morgens aufstehen, steige ich aus der Wanne, weil ich ja so unerwartet, wieder einmal mehrere Stunden in dem kalten Nass nachtete. Laut meiner Haut liege ich dann schon mehrere Wochen in dem Wasser. Eine Wasserleiche. Weiche, wässrige Haut und ein aufgequollener Körper. Ich weiß zwar innerlich, dass der Körper im Grunde genommen auch schon vorher so aussah, außer, dass ich nicht wirklich so transpiriere und durchweiche. Eine absurde und durchaus ekelige Vorstellung, oder nicht? Ich werde den Gedanken gar nicht mehr los. Naja.

Nun, in der Badewanne hat man auch die Zeit, sich zu bewundern. Jede Hautfalte zu sehen, jedes Haar zu sehen, zu mögen oder auch zu eliminieren. Man kann sich die Finger- und Fußnägel säubern, auch wenn vom Schneiden abzuraten ist. Nur als Tipp. Es ist ekelig, wenn der Nagel kürzer ist, als das, was ihn ausmacht. Eventuell rasiert Mann sich in der Badewanne an eher handelsüblichen Stellen – den Nasenlöchern. Oder so ähnlich. Nun, man reinigt sich eventuell überall noch einmal mit dem Waschlappen. Natürlich nur provisorisch, das Wasser ist ja kalt. Man ist vorher ja eingeschlafen.

Manch einer liest in der Badewanne. Ein Teil dieser manch einen verlassen die Kräfte, wenn sich das Wasser um den nackten Leib schließt. Ein Buch, Softcover, ein halbes Kilo schwer, nimmt in der Badewanne schlagartig an Gewicht zu. Physikalisch ist es eventuell der Effekt, dass unter Wasser alles leichter ist. Die Hände sind draußen, halten den Druck nicht aus… und brechen zusammen. Wie viele mussten nicht schon wegen Haushaltsunfällen ins Krankenhaus eingeliefert werden, Badeunfälle sind da bestimmt mit inbegriffen. Wie schwach dieser Mensch dann nach dem Buch fischt, dass die gute Freundin ihm doch nur unter dem Vorbehalt ausgeliehen hat, dass er es ohne Fingerabdrücke und Eselsohren zurück zu geben hat. Ein Gesamtbad schließt diese Warnungen wohl nicht mit ein. Sonst hätte man es ja nicht gemacht. Frei nach dem Motto „Es passiert ja sowieso nichts, hat’s ja immer nicht getan“, was eine Lüge für das eigene Ego ist.

Viele baden ja nicht allein. Das Bad wird nicht nur mit dem Buchwerk eingenommen, auch andere haarige Lebewesen gesellen sich zu einem. Es ist nicht der südländische Nachbar, nein, ein Haustier. Katzenbesitzer können es vielleicht nachempfinden, die vier pfötigen Tiger statten einem gerne einen Besuch auf dem Badewannenrand ab. Nun ist es so, dass es schlichtweg eine weitere Lüge ist, dass sich diese Katzen feinfüßig überall lang hangeln oder fortbewegen können. Sie rutschen auch ab. Flatsch. Katzen haben nicht unbedingt das Bedürfnis, Wasser zu besuchen. Sprich, sie haben sogar tierische Angst. In einem See wird das nächstbeste gesucht. In der glatten Badewanne ist es der, im Wasser meditierende, Haustierbesitzer, der soeben noch schmunzelnd ein Gespräch mit der Katze führte und ihre Angst vor Wasser als Grund sah, die Katze an zu spornen, etwaige Turnübungen zu vollziehen. Das haste davon. Das menschliche Bein oder jegliche andere Körperteile, von Genitalien, die durchaus schmerzintensiver sein mögen, bis hin zur Brust. Jegliche Liebe wird vergessen. Die Angsthormone übernehmen das Regiment, die Krallen werden ausgefahren und dann… na vielen Dank. Was mit der Katze passiert will kein Tierschützer wissen. Denn bei dem Menschen haben Schmerzhormone die Kontrolle übernommen, der Instinkt will ihn nur noch entfernen, egal wie.

Nun, wieder zu anderen Haaren, sonst baut sich der damalige Hass zu meiner Katze wieder auf.

Warum fallen immer in der Badewanne Haare aus? Nach dem Vorgang scheint alles versifft zu sein. Echt ekelig. Ich wünsche euch keinen Frauenhaushalt. Ich bin natürlich nie Schuld. Warum auch. Mein festes, männliches Haar ist robust. Diese Mähne wird niemals von ein bisschen Wasser zerstört.

Dann will man es ja auch manchmal romantisch haben. Die Kerzen werfen ihren Schein nur auf die mit Schimmel besetzte Wand, also ein No-Go. Die Freundin will nicht mit ins Wasser, aber das sagte ich ja bereits. Meine Katze hasst es, ich auch. Also… jetzt nicht so. Eine andere Freundin befindet sich nicht in meinem Besitz. Ich weiß auch nicht, warum sich diese Dinger nicht zu mir bemühen. Faule Gören.

Des weiteren ist also schöne Musik anzuraten. Heavy Metal, Schlager oder Hardcore Techno gehören zu der richtigen Auswahl, für ein schönes Bad. Sie sind eine Hilfe, nicht ein zu schlafen. Denn darum geht es ja schließlich. Man soll das Bad heiß genießen und sich säubern, von alten Gedanken und dem Dreck, der an den Hautzellen haftet. Vielleicht sollte man sich auch dreckiger Gedanken entledigen, die mitunter erst dort entstehen, aber das ist… eine andere Geschichte.

Na, dann, schlaft gut. Oder so.